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Ankara

Zentralanatolien

Die Hochebene von Zentralanatolien, das bedeutet tiefe Schluchten, hohe Kegel erloschener Vulkane,riesige Weizenfelder, wind gebeugte Pappeln - und eine Farbpalette von tiefem Braun bis zu gleißendem Gelb.

Die Hochebene ist eine der Wiegen der Zivilisation. In Çatalhöyük wurden Überreste von Siedlungen aus dem achten Jahrtausend v. Chr. ausgegraben. In dieser Heimat vieler Völker und auf dem historischen Kampfplatz zwischen Ost und West haben Hattis, Hethiter, Phryger, Gallier, Römer, Byzantiner, Seldschuken und Osmanen gekämpft und ihre Reiche gegründet. 

Im 11. Jahrhundert machten sich die aus dem Osten eingewanderten Türken die Hochebene zu eigen. Zentralanatolien wurde von Eroberern wie Alexander dem Großen und Timur Lenk heimgesucht. 

Die lebhaften Malereien von Çatalhöyük, die vertrauten Linien der seldschukischen Architektur, die klassische Strenge des imponierenden Atatürk-Mausoleums, widerspiegeln die etwa zehntausendjährige Geschichte der Region.

(Fotoquelle : türkische Fremdenverkehrs Attache in Franfurt a. Main)