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westliche Schwarzmeer
oestliche Schwarzmeer

Schwarzmeerkueste

Die reich bewaldete türkische Schwarzmeerküste mit ihrer üppigen Vegetation und ihremsubtropischen Klima überrascht alle, die sich unter der Türkei kaum viel mehr als Steppenlandschaft vorstellen können. Von der bulgarischen bis zur georgischen Grenze bedecken dichte Nadel- und Laubwälder die Berge, in niedrigen Höhen und in den Tälern herrscht üppige Vegetation. Entlang der Küste erstrecken sich meilenweit einsame Strände, die zum Schwimmen und Sonnenbaden einladen. 

Verschwenderisch bedeckt ein wunderschöner Wildblumenteppich im Frühling die Hügel an der östlichen Schwarzmeerküste. In der ganzen Region weisen Fischerhäuser und Berghütten die urtümliche Holzarchitektur auf. Das feuchte Klima und der fruchtbare Boden begünstigen den Anbau einer breiten Palette von Agrarprodukten, unter anderem Tee, Tabak, Getreide und Haselnüssen.

Bei Archäologischen Ausgrabungen wurden bei Ikiztepe in der Region Samsun Funde zu Tage gefördert, die von der Besiedlung des Gebietes seit der Bronzezeit zeugen. Hethiter, Mileter, Phryger und laut Homer, Amazonen gründeten Kolonien an verschiedenen Abschnitten der Küste; auch Alexander der Große brachte das Gebiet zeitweise unter seine Regie. Die Region stand unter römischer und byzantinischer Herrschaft und fiel im 15. Jh. unter Sultan Mehmet II. der Erboberer weitgehend an das osmanische Reich.

(Fotoquelle : türkische Fremdenverkehrs Attache in Franfurt a. Main)