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Die
Reichspforte "Bab-i Humayun" befindet sich an der den Palast Verschiedene Gebäude des Palastkomplexes, wie z.B. das Ministerium der Stiftungen, das Palais der Prozesse, das Holzlager, das Krankenhaus, die Reichsbäckerei, das Pulvermagazin, das Löwenhaus, die Mühle und etliche Amts und Dienststuben, die sich einst im ersten Hof hinter der Reichspforte zur linken und zur rechten Seite erstreckten, existieren heute nicht mehr. Die St. Irenen Kirche, die früher als Waffenarsenal benutzt wurde und ebenso die Münzprägerei auf der linken Seite des Hofes sind noch erhalten. In ihr wurden früher nicht nur Münzen geprägt, sondern auch goldenes und silbernes Küchengeschirr für den Palast, sowie verschiedene Geschmeide hergestellt. Das Palais der Prozesse war das interessanteste unter den niedergerissenen Bauten. In diesem Palais, das sich einst an der linken Vorderseite der mittleren Pforte befand, saß jeden Tag ein Wesir, der die Gesuche und Bittschriften des Volkes entgegennahm, um sie bei den Sitzungen des Diwans vorzutragen. Dem zufolge war der erste Hof jedem, der eine Klage oder einen Wunsch zu äußern hatte, offen. Nächst der Mauer zur linken Seite befand sich der Stein der Lehre und der Brunnen der Politik. Dieser Hof ist auch vom heutigen Gülhane Park (früher "die Pforte des kühlen Brunnens" genannt) zu betreten. Neben dieser Pforte befindet sich der Pavillon der Paradezüge, von dem aus der Sultan die verschiedenen Paradezüge und Vorbeimarsch besichtigen konnte. Dieser 1806 erbaute Pavillon lag gegenüber der hohen Pforte
(Bab-i Ali), dem Amtssitz
des Großwesirs. |