![]() "Atatürk, treuer und aufopfersicher Diener unserer Nation, Gründer
unserer Republik, auserwählte Persönlichkeit, der Du das Menschheitsideal liebtest,
unvergleichlicher Held, das Vaterland dankt Dir..." "Atatürk war ein Kommandant mit Genie. Erforscht man sein Leben als
Soldat, so stellt man fest, dass er nicht nur der größte Kommandant unseres
Jahrhunderts, sondern der Geschichte überhaupt ist." "Er war in allem, was einen Türken darstellt. Sein Schatten
füllt die Plätze, wacht über die Berge. Sein Blick schaut bis auf die Spitzen
Entferntester Zweige und tiefster Winkel. Jedes Haus, jeder Tag hatte sich daran gewöhnt,
von ihm ein Zeichen zu bekommen' "in dieser Minute ist meine Zunge wie gelähmt. Sie bringt
nicht diese Worte aus meinem Mund: "Atatürk ist tot." Er war das Leben in
Person. Er schuf nicht nur ein Vaterland, sondern stattete es mit tausend Früchten der
Zivilisation aus. 'Kann ein Mensch, der den Tod so verachtete, sterben wie jeder?' 'Atatürk war das größte Antlitz auf der Welt'. Mit jedem
vergehenden Tag wird die Welt das besser begreifen. In den dunkelsten und blutigsten Tagen
der Nation hat er sich nicht dem Absolutismus gebeugt, sondern trat an die Spitze der
Nation und schuf ihr eine neue Welt. Er ist nun von uns gegangen. Aber wir werden die
Republik, die er gründete und der Jugend anvertraute, bis in alle Ewigkeit am Leben
erhalten. Seine Eigenschaft als großer Befreier und Gründer wird in die Geschichte
eingehen." "Jeder stirbt. Das ist das Gesetz der Natur, an das wir
erinnert werden bei jedem Schlag eines Nagels in den Sarg. Und jedem bleibt sein Gedanke
bei den verbliebenen. Auch Atatürk ist gestorben. Doch er starb zufrieden und seine
Gedanken blieben nicht bei den verbliebenen Menschen zurück." "Wie sehr Dich die Herzen deiner um Dich weinender Kinder in
sich geschlossen haben, haben wir Dir zu Deinen Lebzeiten nicht ausreichend gezeigt, so
intensiv, sie wir es wollten. Du hast nicht gesehen, wie sehr dieses Vaterland erfüllt
ist mit Dir. Du hast es nicht gesehen..." "Wie lieben ihn so sehr wie unser eigenes Leben. Sein Tod
schmerzt uns an der tiefsten Stelle unserer Herzen. Das ist natürlich. Wer kann uns wegen
unserer bitteren Tränen einen Vorwurf machen? Aber er ist es, der uns sagt,
dass wir
nicht das Recht haben uns selbst so sehr kaputt zu machen." 'Sein Finger wird jungen Generation den Weg zeigen, diese
Generation danach der darauf folgenden." 'Wenn Sie gestern die kleinen Kinder gesehen haben, die mit
Tränen in den Augen die Schule verließen, werden Sie sehr gut festgestellt haben, wie
sehr die Nation diesen Mann, der selbst in den kleinen Herzen unserer Kinder einen so
großen Platz hat, mit beinahe übermenschlicher Liebe geliebt hat. Um ein Mensch werden
zu können, der Atatürk gerecht ist, müssen wir uns schwören, niemals die Route zu
verlassen, die zum Ziel seines Werkes führt." "Der Geist Atatürks wird stets unseren Weg erleuchten.
Unser Chef hat uns etwas wertvolles überlassen. Die türkische Nation wird ihn stets an
ihrer Seite wissen, während sie mit Disziplin und Glauben den von ihm gezeigten Weg
verfolgen wird. Atatürk ist nicht tot." 'Er war der Architekt, Gründer und Schützer des Vaterlandes.
Unsere Aufgabe ist es, es zu wahren. Sein verewigter Name ist unsere Fahne und unsere
Kraft. Er hat uns beigebracht, nicht aufzugeben. Jedes Trauerwort wäre zu wenig. Es
findet sich kein Wort, dass unseren Schmerz lindern würde." "Er war es, der das "Nach Ihm" am besten erkannte.
Hätte er in diesen drei Trauertagen die Straßen und die Häuser gesehen und am
11.11.1938 die Plenarsitzung des Parlamentes verfolgt, hätte er jene gesehen, dies einen
Tod wie eine Katastrophe empfinden - er hätte das abgelehnt." "Jene Sonne, die seit sechs Monaten langsam immer weniger
schien, ist bis in alle Ewigkeit erloschen. Letzterndes ist auch dieser große Mann, der
wie wir aus Fleisch und Blut war, gestorben. Das ist das Gesetz der Natur. Aber der
Horizont, den er der Menschheit öffnest, wird mit all seinen Farben und all seiner
Leuchtkraft bis in alle Ewigkeit leben. Über Atatürk wurde viel geschrieben. Vieles wird
noch geschrieben werden." "Die größte Sünde gegen
ihn haben jene begangen, die ihn als "Diktator" bezeichneten. Jene haben nicht
verstanden, dass sein Thron auf der Liebe und dem Respekt des Volkes stand. Jene haben
nicht erkannt, dass er ein Alleiniger war, da er sich auf die Einheit des Volkes stützte.
Wenn Demokratie bedeutet, dass das Volk der alleinige Herrscher ist, so erlebte 'Der ganzen Welt hat er ein Duell gestellt. Mit Begeisterung
sehen wir aber: "Atatürk hat keine Nation erschaffen. Er persönlich war
eine Nation. "Das größte Glück der Türken, nachdem er seinen großen
Sohn Atatürk verloren hat, ist es, dass sich Hände finden, die sein Werk
Weitertragen
werden." "Es ist sehr schwierig, das Leben und Werk Atatürks in
einer einzigen Rede zu erläutern. Mit Erlaubnis gestatte ich mir jedoch von diesem Pult,
der die Herrschaft des von ihm geliebten und vertrauten Volkes symbolisiert, einen Appell
an seinen Geist: Atatürk, Dich zu lieben und zu respektieren ist die nationale Aufgabe
eines jeden türkischen Vaterlandspatrioten." "Wo ich hingehe, glaube ich ihn anzutreffen. Wo ich
hinblicke, scheine ich ihn zu sehen. So sehr haben wir uns daran gewöhnt, ihn dort zu
sehen, wo dieses Jahrhundert große Ereignisse beschert, 'dass ihn meine Augen unter dem
Trauerzug gesucht haben." "Unbeschreiblich ist mein Schmerz gegenüber dem Tod
Atatürks. Doch für alle, die diesen Schmerz teilen, gibt es etwas, was lindernd wirkt:
Atatürk ist tot, aber der Kemalismus wird niemals sterben. Dies ist ein Ideal. "Was kann ich schon sagen, während mein Herz voller Schmerz
ist? Öffnen Sie das Herz aller 18 Millionen Staatsbürger. Wo es dort blutet, da blutet
es auch in mir. Ich teile die Gefühle der ganzen türkischen Nation." "Unsere Wunde ist tief, unser Schmerz groß. Seit gestern
versuchen wir uns gegenseitig den Schmerz zu lindern. Wir haben einen Menschen verloren,
der den Respekt der ganzen Welt gewonnen hatte. Weder die türkische Geschichte, noch die
Weltgeschichte hat je einen so Übermenschen verloren." "Der Hammerschlag auf meinen Kopf lässt langsam nach. Meine
verwundenen Blicke suchen in den Straßen Ankaras seine Existenz." |